Team
Maria Papakosta-Schurkus
Die Montessori-Pädagogik, insbesondere das Lernen zum Anfassen und die Materialien, sind für mich immer sehr hilfreich. Warum ich eine Schule in der Natur und speziell im Wald errichten möchte: Der Draußenunterricht bietet so viele Möglichkeiten, so viel zu lernen und gleichzeitig die Vorteile der frischen Luft zu nutzen.
Mein Lebenslauf
Ilka Gülker
Heidi Freudenstein
Nach über 26 Jahren als Schulleiterin an der Grundschule Preußisch Oldendorf bin ich zwar offiziell im Ruhestand – aber ganz ehrlich: Für gute Bildung schlägt mein Herz weiter.
Als mich das Team der Waldschule OWL ansprach, dieses besondere Projekt mit auf den Weg zu bringen, war ich nach einem ersten Kennenlernen von Team, Konzept und Vision sofort überzeugt.
Waldpädagogik ist nicht einfach Unterricht im Freien. Sie ist ein zentraler Bestandteil einer Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) – quasi die Deluxe-Version von Lernen für das echte Leben.
Schon vor vielen Jahren war ich von fächer- und jahrgangsübergreifendem Lernen überzeugt – unterschiedliche Altersstufen, Talente, Temperamente, Stärken und Schwächen lernen gemeinsam – und zwar genau so, wie es Kinder ohnehin tun. Denn Kinder starten schon lange vor der Schule ihren eigenen Lernweg. Sie entdecken die Welt in ihrem ganz eigenen Tempo, und das dürfen sie auch weiterhin.
Unterricht und Bewegung im Wald wirken nicht nur gut – sie wirken wissenschaftlich beeindruckend gut:
Sie stärken das Immunsystem, fördern die Motorik, bauen Selbstbewusstsein auf und sorgen dafür, dass Kinder ihre Umgebung achtsamer wahrnehmen. Kurz: Der Wald ist ein Atelier, ein Labor, ein Fitnessstudio und ein Abenteuerpark.
Kinder erleben Lernen dort unmittelbar – mit allen Sinnen, motiviert und neugierig.
Heute geht es nicht mehr primär darum, möglichst viel Wissen anzusammeln. Wichtiger ist, dass Kinder die Fähigkeit gewinnen, ihr Leben
lang selbstständig zu lernen, Fragen zu stellen, Ideen zu entwickeln und ihre Welt aktiv mitzugestalten. Echtes Lernen entsteht durch Freude, Neugier und den Freiraum, eigenen Interessen zu folgen. Und genau das bietet die Waldschule.
Für eine Zeit möchte ich dieses Leuchtturmprojekt für die Bildungslandschaft der Region OWL im Kreis Minden-Lübbecke begleiten und unterstützen – weil ich überzeugt bin, dass die Waldschule OWL Kindern eine wertvolle, zukunftsorientierte Lernumgebung bietet.
Norbert Pinno
Vanessa Janzen
Ein besonderer Schwerpunkt meiner Arbeit liegt im Bereich der Mathematikdidaktik, die für mich eine große Leidenschaft darstellt. Bereits im dritten Semester übernahm ich Mathematiktutorien und wurde hierfür mit dem Tutorenpreis der Fakultät für Mathematik einer naheliegenden Universität für herausragende Leistungen ausgezeichnet. Diese Tätigkeit führte ich über einen Zeitraum von zweieinhalb Jahren mit großer Freude aus.
Derzeit bin ich als wissenschaftliche Hilfskraft am Institut für Mathematikdidaktik tätig, engagiere mich im Naturkundemuseum in der Bildungsarbeit und bin an der Waldschule OWL für die Entwicklung des schulinternen Lehrplans im Fach Mathematik verantwortlich. Meine Praxiserfahrungen und die Arbeit mit heterogenen Lerngruppen in Lübbecker Grundschulen haben mein Verständnis für inklusiven Unterricht vertieft.




